Robert, Schulsozialarbeiter: „Es ist, als wäre man auf Reisen“

Robert ist Schulsozialarbeiter. Auch sein derzeitiger Vollzeitjob ist leider noch unüblich für Männer: Er kümmert sich um seine einjährige Tochter Paula.
RobertKern

Robert: „Derzeit genieße ich meinen Beruf als Vater in vollen Zügen. Macht irrsinnig viel Spaß!“ Foto: Privat

Kinderbetreuung und soziale Arbeit werden auch noch heute eher Frauen zugeschrieben. Robert Kern bereut seine Berufswahl aber nicht: „Die Arbeit als Schulsozial­arbeiter ist abwechslungsreich und gibt mir immer wieder neue Energie. Jeden Tag werde ich mit neuen, spannenden Lebensgeschichten konfrontiert. Es ist ein bisschen so, als wäre man immer wieder auf Reisen – mitten in Graz.“

Der Entschluss, diesen Berufsweg einzuschlagen, wurde zum einen von seinem familiären Umfeld geprägt, aber auch sein wachsendes politisches Interesse sowie seine fast schon „rebellische Lust, die Umwelt mitzugestalten“, trugen dazu bei. Gefestigt wurde dies durch sein freiwilliges soziales Jahr in Irland. „Ich habe in einem Obdachlosenheim in Cork gearbeitet. Dort war ich der erste männliche Mitarbeiter. Das war auch noch vor meinem Studium. Manchmal habe ich mich überfordert gefühlt, das hat dann aber nur noch mehr meine Faszination geweckt mich damit auseinanderzusetzen.“

Warum der soziale Beruf für Männer nicht immer attraktiv ist, versteht er. „Es gibt einfach gesellschaftliche Rollenerwartungen, die heute noch gegeben sind. Auch ist es nun mal nicht der bestbezahlte Job. Negative Reaktionen auf meinen Beruf höre ich aber kaum. Die Meisten respektieren ihn sehr und sehen ihn als harten Job an.“

Die Ausbildung zum Sozialarbeiter würde er heute wieder machen. „Es ist nicht immer leicht, dennoch ist dieser Job sinngebend für mich.“

MARLENE ZÜLSDORFF

 Foto: Marlene Zülsdorff

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