Der Party-Arcade-Racer

Kann das erste PS4-exklusive Rennspiel die hohen Erwartungen erfüllen? Philipp testete den Racer für euch auf Herz und Nieren.

Mit großen Worten kündigte Sony ihren neuesten AAA-Titel an – DriveClub sollte alle bisher für die PS4 erschienenen Rennspiele in den Schatten stellen und neue Maßstäbe setzen. Doch mit großen Serverproblemen nach dem (verspäteten) Marktstart flaute der Hype um das Spiel schnell ab. Der Onlinemodus war zeitweise dermaßen überlastet, dass kein flüssiges Spiel möglich war. Mittlerweile hat sich der Rummel aber gelegt und das Spiel zeigt sich in seiner vollen Pracht.

Schon bei den ersten Rennen wird klar, wie ein Next-Gen-Racer aussehen sollte: wunderschöne Grafiken, die sogar ein Gran Turismo 6 alt aussehen lassen, extrem liebevoll gezeichnete Details und ein überragender Motorensound heben das Spiel stark von der Konkurrenz ab. Die Landschaft rund um die Strecken sind teilweise kaum von der Realität zu unterscheiden, manchmal möchte man einfach stehenbleiben, um alles in Ruhe betrachten zu können. Doch oft ist es nicht nur die Optik, die einen zum Stehenbleiben verleitet. Die extrem schlecht balancierte KI der gegnerischen Fahrzeuge frustriert mit riskanter Fahrweise und starkem Gummibandeffekt – Duelle mit den Computergegnerinnen und -gegnern machen so keinen Spaß. Außerdem ist der Karrieremodus des Spiels nicht motivierend, da man die bes­ten der ca. 50 Boliden zu schnell freischaltet und so kaum herausgefordert wird. Außerdem ist der Umfang nicht sehr groß.

Besser ist da schon der spannende Onlinemodus, der sich nach einigen Updates sehr flink starten lässt und für beinharte, kurzweilige Wettrennen sorgt, welche vollste Konzentration verlangen – besonders in der grandiosen Cockpit-Perspektive. So wird das Spiel zu einem netten Party-Arcade-Racer!

Unterm Strich bleibt DriveClub leider nur ein Grafikblender, bei dem sich die Entwickler/innen vielleicht zu viel vorgenommen haben. Echte Rennspielfans sollten dennoch ein genaueren Blick darauf werfen.

PHILIPP WIESER

Foto: Sony Computer Entertainment

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