NOCKAT SCHAU . . . ma e olle gleich aus. Dialekt-Reggae ganz ohne Dreadlocks!

Dass unser Dialekt sich gut dafür eignet, von Musik untermalt zu werden, ist keine Neuentdeckung …

Ob ihr da jetzt die guten alten Austropop-Bands oder gar die Schlagerwelt rund um Andreas Gabalier im Kopf habt, soll euch selbst überlassen sein. Momentan punkten die österreichischen Musiker/innen sowieso – auch international – mit Wörtern und Texten im Dialekt. Da wären zum Beispiel auf der einen Seite Bilderbuch, die gleich drei Tage hintereinander in Graz vor ausverkaufter Halle spielten. Dann hätten wir da noch Wanda mit ihrem zuckersüßen Wiener Dialekt und den nicht ganz so braven Texten. Die verteilen mittlerweile ihre Bussis und ganz viel Amore auch in Deutschland und der Schweiz. Natürlich darf man auf keinen Fall Seiler & Speer vergessen, werden die doch momentan überall rauf und runter gespielt.

Ob das auch mit Reggae funktioniert?

Album: Million Of Dreads - One

Album: Million Of Dreads – One

Klar! Die Grazer Millions Of Dreads lassen hören. Ich muss zugeben, der Name ist etwas irreführend, denn keiner der neun Jungs hat tatsächlich Dreadlocks. Grund enttäuscht zu sein, gibt es aber für niemanden. Wäre auch gar nicht möglich, weil die Musik sowas von fröhlich und weltbejahend ist, dass einfach keine/r mehr stillsitzen kann.

Millions of Dreads - Live

Millions of Dreads – Live

Das Projekt fand im Mai 2007 seinen Ursprung.

Peter aka Mr. Blessings schrieb die ersten Songs und gab sie auf einer Website zum Gratis-Download frei. Bereits am ersten Tag wurden sie mehr als tausend Mal heruntergeladen, Zeitungen berichteten über den Steirer und ein paar regionale Radiosender spielten sogar zwei Songs davon in Dauerschleife. Einige Jahre und jede Menge guter Musik später melden sich Millions Of Dreads mit ihrem neuen Album „One“ zurück. Sogar ein Video haben sie in den Startlöchern.

Mundart-Reggae funktioniert also scheinbar noch immer recht gut, denn Reime wie „Meine roots san die Steiermoak representing styria, die berg und die sun, des is superior“ bringen einen einfach ein wenig zum Schmunzeln. Aber MOD können auch anders. Mit ihrem Hit „Schwoaza Mann“ sprechen sie sich zum Beispiel ganz klar gegen Rassismus und Vorurteile aus.

Das preisgekrönte Video zum Song „Schwoaza Mann“, das immerhin ein ganzes Jahr lang im Kunsthaus Graz ausgestellt war, findet ihr hier:

PHILLIPP ANNERER

www.millionsofdreads.at

Beitragsbild: Millions of Dreads

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