Ferien-Scouts: GRAZie in one day – Teil ZWEI (11)

Endloser Schmankerl-Sommer – diesmal erkundeten Kilian und Berni die heißesten Spots in GRAZ – hier kommt Teil ZWEI mit den Ferien-Scouts.

12 Uhr

Ganz nach dem Motto „Steirabluat is koa Himbeersoft“ besuchten wir das Restaurant Der Steirer in der Belgiergasse 1. Schon beim Eintreten ins Lokal sorgten die Wände voll Wein und die Teller der anderen Gäste für Staunen. Unbedingt vorher reservieren, denn auch die Grazer/innen selbst haben sich schon wie wir in das Ambiente verliebt. Speisekarte und Weine des Monats sind auf der Homepage neben herzhaften Sprüchen vertreten. Laut Kilian gibt es hier das beste Cordon, das er in seinem ganzen Leben je gegessen hat – und das heißt bei einem Schnitzel-und-Cordon-Vielesser eine Menge! Sowohl fleischige Gerichte als auch vegetarische, in meinem Fall Linsen mit Zucchininudeln, füllten unsere Bäuche. Doch zum gemütlichen Verweilen blieb uns leider nicht viel Zeit.

13 Uhr

Umweltbewusste Esser/innen, Veggies, Vegans oder Flexitarier/innen verlieren ihr Herz zu hundert Prozent  im Restaurant Green House Ginko. Bei ansprechendem Vintage-Interiordesign kann jeder seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern und dabei noch richtig zuschlagen. Meistens darf man sich beim vegetarischen, oft auch veganen, Buffet die Teller befüllen.  Das absolute Highlight war für uns auf jeden Fall das Soja-Schnitzel und die enorme Auswahl an Linsen und Fairtrade-Getränken. Achtung an alle, die sich wie ich beim Buffet nicht an ihre realistischen Ernährungswerte halten können und verführt sind, noch einen Berg Spätzle auf die herabzustürzen drohenden gefüllten Zucchini platzieren. (Ein Hoch auf die Mitnehmboxen, trotzdem aufpassen und nach dem Essen nur nicht zu schnell aufstehen). Ein weiteres Top-Restaurant, das wir nächstes Mal aufgrund der köstlichen Kuchen, Bowls und Smoothies, die bei diesem Besuch leider nicht mehr Platz gefunden haben, sicher wieder aufsuchen werden.

NAGL Foto: Stephan Friesinger

Besuch bei Bürgermeister Siegfried Nagl | Foto: Stephan Friesinger

Die Stadt so groß, sie lebt
An jeder Ecke Musik, die Erde bebt
Und doch ist sie so klein, man schaut, man steht
Findet jeden Tag neue Ecken und Winkel, wohin man auch geht

Inspiriert von Bürgermeister Siegfried Nagl:
„Egal, wie oft ich durch Graz gehe, ich finde immer wieder unbekannte Plätze.“

14 Uhr: Let the game begin!

Lasertron Graz | Foto: Berni und Kilian

Action im Lasertron | Foto: Berni und Kilian

Das absolute Highlight: 
Nach der Stärkung machten wir uns auf den Weg raus aus der City zur Alten Poststraße. Im gleichen Gebäude neben dem Cineplexx  bietet das Lasertron ebenso großes Kino. Bevor man los startet, legt man sich ein Spielerprofil an – wir müssen euch enttäuschen, der Name „BananaJoe“ ist leider schon vergeben! Danach kann man zwischen verschiedenen Modi entscheiden und nach dem Einführungsvideo werden die Tore geöffnet. Wir legten die Westen um und luden in der Base die Schüsse auf. Nur die Geräusche des Blasters und das grüne Blinken verrieten unsere Position. Ducken, hinter den Wänden verstecken und Schuss – Treffer! Unser Training auf der Playstation hat sich ausgezahlt! Nach aufregenden vier Runden – insgesamt 20 Minuten – hatten wir die andere Gruppe besiegt. Zwei bis 28 Personen können sich gleichzeitig in der Halle matchen.

Egal ob für eine Geburtstagsparty oder mit Freunden: ein absolutes Highlight! Das im Vergleich zu Paintball schmerzfreie und actionreiche Lasertron wird uns sicher nochmal sehen! Mit jedem Besuch mehr erhält man Rabatte. Der derzeitige Highscore seit der Eröffnung 2013 liegt bei über 254 Besuchen. Unbedingt 30 Minuten vorher beim Check-in sein und ein zweites T-Shirt mitnehmen – es wird schwitzig! Unser Adrenalinspiegel war hoch, doch für uns ging es gleich sportlich weiter.

15 Uhr

FlipLab Graz | Foto: Berni und Kilian

FlipLab für alle Springinkerl| Foto: Berni und Kilian

Beginner wie auch Profis können sich im modernen Trampolinpark Fliplab im Center West auf über 5.000 m² die Seele aus dem Leib hüpfen. Schnell zogen wir unsere Sportkleidung an und schon ging es im Erdgeschoss in der Trampolin Area los. Die halbe Stunde war fast zu kurz, um das Basketball, die vielen Trampoline, das Computerspiel (ähnlich Doodle Jump, nur muss man selber hüpfen) und die waghalsigen Sprünge in den AirBag zu testen. Die Socken schnell umgetauscht liefen wir ins Obergeschoss, wo wir uns im Inflate Park dann wie bei Ninja Warrior vorkamen: über Hindernisse, Rutschen und durch die Parcours-Strecke. Für beide Bereiche bekommt man verschiedene Socken, die man sich erstaunlicherweise nach dem Besuch mit nach Hause nehmen darf (Wir haben uns irrsinnig über die rutschfesten Socken gefreut – typisch Trampolinpark-Neulinge) .

Im Trampolinfieber besuchten wir auch noch das Jump25 in Kalsdorf bei Graz. Der Sprungbereich ist zwar kleiner als beim FlipLab, kann jedoch auch mit maximalem Fun-Faktor auf diversen Trampolinen, Geschicklichkeitsstationen und der berühmten „Schnitzlgrube“ punkten.

Koko im FlipLab:

16 Uhr

15 Gehminuten vom Jump25 entfernt genossen wir die Nachmittagssonne am Schwarzl See. Unser Plan, bei der Wakebase ins Wasserskifahren hineinzuschnuppern, wurde leider vom damals defekten Lift zunichte gemacht. Aber auch das Tretbootfahren, unzählige Sprünge ins kühle Nass und das Brutzeln an Deck ließen den Besuch am wohl größten Freizeitsee, den wir je besucht hatten, angenehm ausklingen. Und erneut, wie es oft so ist, meldete sich der Hunger. Wir packten die Badehose ein, suchten die Bushaltestelle (Laut Empfangsdame „beim Ausgang einfach nach rechts“) und landeten bald wieder mitten in der City.

18 Uhr: auf dem Weg in die Stockergasse

Kulinarisch können wir euch das Restaurant Die Scherbe wärmstens ans Herz legen. Von außen eher unscheinbar merkt man letztendlich beim Eintreten, dass es ich um ein besonderes Lokal handelt. Ein Hit nach dem anderen tönt aus den Boxen, die Bar ist vollbesetzt, den Außenbereich schmücken Lichterketten. Bislang hatten wir nur Gutes über die Scherbe gehört, doch dieser Besuch toppte einfach alles. Essen für Fleischis – für Kilian gab es ein „Fledermauserl“ – als auch Veggies (ich aß die Weizentortillias mit Gemüse) war wunderbar. Unbedingt reservieren, um einen beliebten Gartenplatz draußen mit Lichterketten zu bekommen. Wenn unser Bus nicht schon bald gekommen wäre, hätten wir noch Stunden zu den Tunes wippen können.

19 Uhr

Ein wunderbares Abendessen mit typisch italienischem Flair bekommt man in der Nähe vom Logo am Karmeliterplatz. (Bin es nur ich, die dem italienischen „Ciao Ragazzi“ sofort verfällt?!) Wir gönnten uns also zwei große Pizzen im Pizzaiolo und genossen die kühle Abendluft. 

 

20 Uhr

Zurück im Hotel stand der riesige SPA-Bereich des NOVAPARK Hotels noch auf unserer To-Do-List. Wir zogen unsere Längen durch die Becken, relaxten in den Liegesitzen und als wir tiefenentspannt waren, machten wir uns auf den Weg zum Boarding.

21 Uhr

Abendessen über den Wolken: Eine Einzigartigkeit, die es sonst wohl nirgends gibt, ist die Fliegerbar und das Flugzeugrestaurant am Dach des NOVAPARK Hotels. In den originalen Maschinen genossen wir Bandnudeln, Schnitzel und Drinks über den Dächern von Graz. Abgeschlossen wurde unser Hotelaufenthalt von einer ausgiebigen Fotosession im Cockpit der Boeing 727-200 und der Ilyushin.

22 Uhr

Unser Graz-Trip neigte sich dem Ende zu, wir packten die Koffer mit all den Erinnerungen, neuer Ortskunde und  Trampolinpark-Socken und machten uns auf den Weg zum Zug. Schon im Halbschlaf träumten wir im Nightjet von unserem bislang besten Städtetrip.

 

Unsere Tipps für euren Top-Trip:

  • Unbedingt genügend Zeit einplanen, um Stress zu vermeiden
  • BusBahnBim-App downloaden für schweißfreie Hände an der Haltestelle
  • Straßenbahnnetz als Bildschirmhintergrund einstellen, um sich nicht sofort als Touri zu outen.

Was sind eure Lieblingsplatzerln in der steirischen Landeshauptstadt? Lasst es uns wissen und droppt ein Comment below!

Eure Ferien-Scouts!

fyi -for your info

Stadt Graz

Der Steirer

Green House Ginko

Lasertron

FlipLab

Jump25

Schwarzl See

die scherbe

Pizzaiolo

Novapark Hotel

BusBahnBim

Eine Aktion von checkitWOCHE und YOUNG STYRIA
 

Beitragsbild: Berni und Kilian

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