Liebe auf Snapchat

„Wow, der ist aber hübsch! Wie heißt der auf Snapchat?“ Längst lernt man sich übers Internet kennen. Wie der Online-Flirt nicht zum Abturner wird, verrät dir Sandra.

Kennenlernen im Café oder im Supermarkt ums Eck war gestern. Auch im Internet sind es heute meistens nicht die Dating-Apps wie Tinder und Co., sondern schlicht und einfach Instagram oder Snapchat. Während unsere Eltern sich bei der Partnerwahl noch auf ihre Schule, ihr Dorf oder ihre Stadt beschränken mussten, steht uns die Welt offen. Das kann viel Spaß machen, birgt aber auch Gefahren. Wir haben dir ein paar Punkte zusammengestellt, auf die du achten solltest, damit der Online-Flirt nicht zum Abturner wird. 

Erstens: Fake-Profile wirken mittlerweile so glaubwürdig, dass es sehr schwer ist, sie von echten zu unterscheiden. Sei skeptisch bei neuen Freundinnen und Freunden im Internet. Die Personen hinter solchen Profilen wollen meist durch schlaue Tricks dein Geld – oder freizügige Fotos, um dich zu erpressen. Wenn du das Gefühl hast, dass du an eine/n Betrüger/in geraten bist, brich sofort den Kontakt ab. Hab keine Angst, jemandem davon zu erzählen, auch wenn du bereits freizügige Bilder verschickt hast und damit erpresst wirst. So etwas passiert häufiger, als du denkst, und die Polizei ist es gewohnt, Anzeigen dieser Art aufzunehmen. Niemand dort wird dich auslachen. 

Zweitens: Sexting. Sexting bedeutet, dass man erotische Fotos, Nacktaufnahmen oder freizügige Videos von sich selbst macht und diese verschickt. In Österreich ist das freiwillige Tauschen von eigenen porno­grafischen Fotos oder Videos zwischen zwei Personen ab 14 Jahren straffrei. Das bedeutet beispielsweise, dass eine 17-Jährige ihrem 16-jährigen Freund ein Nacktfoto von sich schicken darf. Wenn er aber dieses Foto an andere weiterschickt, macht er sich strafbar – es war nur für ihn bestimmt. Wenn du solche Fotos von dir verschicken willst, achte darauf, dass dein Gesicht nicht zu erkennen ist und überlege vorher gut, ob du der anderen Person wirklich vertrauen kannst. Lass dich zu nichts drängen.

Drittens: Treffen. Die ersten Nachrichten sind geschrieben und er oder sie könnte der/die Richtige für dich sein? Dann ist es vielleicht an der Zeit, dir einen Ort für ein Treffen im „realen“ Leben auszusuchen. Für das erste Treffen eignet sich ein Ort in der Öffentlichkeit. Vergiss nicht, dass du dich mit einer fremden Person triffst, dein Zuhause ist dafür kein sicherer Ort und du gibst dort auch sehr viel auf einmal von dir preis. Überlege dir, was du genau mit deiner Bekanntschaft unternehmen möchtest. Versteht ihr euch so gut, dass ihr genug Gesprächsstoff für ein Treffen im Café habt? Oder bist du unsicher und kriegst bei dem Gedanken daran kalte Füße? Dann passt es wahrscheinlich besser, etwas zu unternehmen, das auch angenehm ist, wenn niemand spricht. Ein Ort, an dem es viel zu sehen und entdecken gibt, könnte sich eignen. Warum nicht ins Museum oder Kino …?

Noch mehr Tipps zum Thema Online-dating gibt‘s von Hanna und Josua hier …! 

SANDRA LAZANYI

fyi – for your info

Mehr Infos rund ums Dating im Internet auf saferinternet.at

Beitragsbild: Grafik: Sudowoodo/shutterstock

 

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