Model-Mania – Doris auf den Spuren von Gisele B.

Sie ist erst siebzehn und hat bereits geschafft, wovon viele Mädchen träumen: Vor einem Jahr wurde Doris Hasenhütl beim Österreich-Finale Siegerin des Elite-Modellook-Bewerbs.

Ihr größtes Vorbild ist Cara Delevingne („Weil ihr die Meinung von anderen egal ist und sie das macht, was ihr Spaß macht“), ihr Lieblingsdesigner Karl Lagerfeld und ihr größter Traum, irgendwann einmal auf einem Cover eines bekannten Modemagazins zu sein. Auch wenn die 17-jährige Doris Hasenhütl aus St. Marein bei Graz noch nicht so genau weiß, welche schulische Laufbahn sie zukünftig noch einschlagen will, im Bezug auf das Modelbusiness sind ihre Ziele wesentlich konkreter. „Ich liebe es zu modeln. Fotoshootings und Laufsteg-Jobs machen mir wahnsinnig viel Spaß“, erzählt die koch- und backbegeisterte Schülerin der Handelsakademie. „Einmal für den bekannten Designer Alexander Wang shooten zu dürfen oder ein Bild von mir in der Vogue zu sehen, sind zwei große Träume von mir.“

 

Brick&Mortar wearing Maurizio Giambra

Brick&Mortar wearing Maurizio Giambra

Auch Gisele Bündchen startete als „Elite-Model“

Abwegig scheinen Doris‘ Ziele jedenfalls nicht zu sein, wenn man bedenkt, wie erfolgreich ihre bisherige Modelkarriere schon verlaufen ist. „Angefangen hat alles mit dem Elite-Modellook-Austria-Casting, für das ich mich letztes Jahr beworben habe“, erzählt Doris. „Diesen Wettbewerb habe ich dann überraschenderweise gewonnen und danach wurde mir eine Tür nach der anderen ins Modelbusiness geöffnet.“ So durfte Doris als Siegerin des Castings auch beim Weltfinale in Mailand auf den Laufsteg. „Ein wahnsinnig einschneidendes Erlebnis, das mir immer in Erinnerung bleiben wird“, strahlt Doris über beide Ohren. Dass sie dieses dann letztlich leider nicht für sich entscheiden konnte, stört sie dabei weniger. „Die Teilnahme alleine ist schon unfassbar.“ Und dass sie nicht trotzdem die Chance auf eine internationale Karriere hat, beweisen Topmodels wie Karen Mulder, Gisele Bündchen, Alessandra Ambrosio, Linda Evangelista und Cindy Crawford. „Sie alle haben ihre Karrieren beim „Elite-Model-Look“ gestartet und waren nicht die Siegerinnen.

 

Faszinierende Vielfalt im harten Business

Mittlerweile ist Doris bei zwei Agenturen unter Vertrag – Stellamodels und Munich Models – und wird gerne „gebucht“, wie man im Modeljargon zu sagen pflegt. „Viele Kunden buchen mich, weil sie meinen, mein ­Gesicht sei extrem wandelbar.“ Foto­shootings und Laufsteg-Jobs in unterschiedlichsten Outfits und an wechselnden Locations, na­tionale und internationale Reisen, wechselnde Auftraggeber/innen und das Kennenlernen unterschiedlichster Personen sind in diesem Beruf an der Tagesordnung. „Die Vielfalt, die man in diesem Job erlebt, ist unglaublich und fasziniert mich immer wieder aufs Neue“, schildert Doris einen der Gründe, warum sie so gerne modelt.
„Kein Job ist wie der andere, man erlebt ständig neue Dinge und macht viele wichtige Erfahrungen für das weitere Leben.“ Dass das Modelleben aber nicht nur von Glitzer und Glamour geprägt ist, sondern ein knallhartes Business ist, bestreitet Doris zwar nicht – „Man sollte sich keine Fehler erlauben und Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit sind absolute No-Gos“ –, stellt aber klar, dass sie selbst bisher nur positive Erfahrungen gemacht hat.

 

Das Zickenkrieg-Klischee

Brick&Mortar wearing Maurizio Giambra

Brick&Mortar wearing Maurizio Giambra

„Natürlich gibt es auch den einen oder anderen, der mir den Erfolg nicht gönnt, doch über solche Leute zerbreche ich mir nicht den Kopf. Ich freue mich da viel mehr über die positiven Rückmeldungen, die ich bekomme.“ Und was fällt Doris zum Stichwort „Zickenkrieg“ ein? „Also Konkurrenzkampf gab es bis jetzt nie wirklich, eher im Gegenteil. Ich habe durch das Modeln viele neue Freunde kennengelernt, mit denen ich teilweise immer noch in Kontakt bin.“
Privat mag es Doris, die sich im Fitnessstudio und Schwimmbad fit hält, übrigens gerne lässig, aber trotzdem elegant. „Mode ist mir wichtig und ein Mittel, um mich auszudrücken.“ Markenklamotten findet man in ihrem Kleiderkasten aber wenige: „Ich mag Labels, achte da aber ein bisschen auf meine Finanzen“, lächelt das Nachwuchsmodel, das ihr großes Hobby unbedingt noch weiter ausbauen will.

MARIE MAYER







Beitragsbild: Verena Mandragora
Styling Guy Debast for Runway



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