Sprachaustausch: „Man lernt extrem viel über sich selbst“

Bettina Schimek aus Weiz verbrachte in den Sommerferien fünf Wochen in Rosario, Argentinien …

Die 18-jährige Schülerin wollte schon immer fort und sich die Welt anschauen. „Durch eine Bekannte kam ich auf den Rotary Club in Weiz, der die Familien für Sprachaufenthalte vermittelt.“ So lernte sie Nazaret Basaldella (18) kennen, in deren Familie Bettina für fünf Wochen leben konnte. „Ich wollte unbedingt in ein spanischsprachiges Land, weil ich Spanisch auch in der Schule lerne.“ Dass sie die Sprache schon vorher kannte, war auf jeden Fall von Vorteil, trotzdem: „Am Anfang gab es schon Schwierigkeiten, es hat ein bisschen gedauert, bis ich reingekommen bin und es war total ungewohnt, plötzlich nur Spanisch um mich herum zu hören.“ Sprachlich hat sich in diesen fünf Wochen trotzdem unglaublich viel getan – ein Sprachaustausch wirkt sich enorm auf die Kenntnisse aus. „Man glaubt gar nicht, wie viel man in so kurzer Zeit lernt, auch kulturell.“

Vom Land schwärmt sie. „Argentinien ist ein riesiges, vielfältiges Land, es gibt große Unterschiede zwischen Arm und Reich, vor allem in der Stadt. Erst wenn man das gesehen hat, kann man schätzen, wie es uns hier geht.“ Im Moment ist Nazaret für einen Monat in Österreich. „Es ist total anders als bei uns, aber auf eine gute Art“, lacht Nazaret. „Hier habe ich gelernt, pünktlich zu sein und dass wir Argentinier nicht die Wichtigsten auf der Welt sind.“ Beide können diese Erfahrung nur weiterempfehlen. „Man nimmt so viel mit und lernt auch extrem viel über sich selbst.“ Bettina rät Interessierten, unbedingt länger zu bleiben. Außerdem ist es wichtig, dass man kein „Heimwehtyp“ ist. „Man sollte sich anpassen können und offen auf neue Situationen zugehen. Aber dafür wird man auch reich belohnt.“

JULIA EDER

Information zu den Rotary-Austauschprogrammen

Foto: Bettina Schimek

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