Destinys Patient: Vollkommen tiefschwarz

Künstliche Intelligenz in der Musik? Bei Destinys Patient ist (fast) alles echt.

Es ist interessant, wie sehr sich Musik im Laufe der Jahrzehnte verändert. Auch über unsere Zeit wird es in der Zukunft viel zu erzählen geben. Grund dafür könnte die künstliche Intelligenz sein. Es tauchen immer mehr Programme auf, die Songs komplett neu zusammenwürfeln können. Es gibt Musikacts, die künstliche Intelligenz für ihr Songwriting verwenden: Die Sängerin Taryn Southern hat beispielsweise ihr Album I AM AI gänzlich von künstlicher Intelligenz kompon­ieren lassen. Gesang und Texte kommen aber von ihr.

Destinys Patient, die Band, um die es hier geht, schreiben ihre Songs noch ganz ohne Hilfe von künstlicher Intelligenz. Die drei jungen Kitzbüheler bezeichnen sich selbst als Alternativ-Musiker. Sie mischen verschiedene Stile von Rap über Indie-Pop bis hin zu Metal. Das Ergebnis lässt sich am ehesten mit Bands wie Twenty One Pilots vergleichen.

 

C_Lichtreflex

Foto: Lichtreflex

In ihrer neuesten Single „Who do you think you are“ versuchen Destinys Patient das Thema Schizophrenie aufzugreifen und zu verarbeiten. Der Anspruch, den sie sich dabei selbst gesetzt haben, ist relativ hoch: „Wir sehen uns nicht nur als Band, sondern auch als Künstler und streben danach,
Musik, Bild und Literatur zu kombinieren, um ein vollkommenes Kunstwerk zu erschaffen.”

Das Musikvideo zu „Who do you think you are“ wurde von einer Tänzerin der Wiener Staatsoper sowie der Filmcrew der Salzburger Festspiele unterstützt und zeigt die Bandmitglieder von Destinys Patient mit den charakteristisch tiefschwarzen Augen.

Mehr Songs der jungen Musiker findet ihr auf Youtube, Spotify und Soundcloud.  

 

 

PHILLIPP ANNERER 

fyi – for your info

destinyspatient.at
facebook.com/destinyspatient

 

 

Beitragsbild: Marcus Auer

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