Ferien-Scouts: Erfrischung in Loipersdorf (9)

Tief ins Wasser geht es für die Ferien-Scouts Maria und Berni. Diesmal zieht es die Obersteirerinnen nach Loipersdorf, wo sie auf den Spuren Maria Theresias wandeln.

Schon frühmorgens fuhren wir Ferien-Scouts Richtung Südosten und erreichten nach elendslanger Autofahrt und leicht strapazierten Nerven die Therme Loipersdorf, ready, um zu relaxen – im Family Summer für alle unter 16 um nur drei Euronen.

Der typische Schwimmbadgeruch vermischte sich mit dem Duft der Köstlichkeiten des Restaurants und stieg in unsere Nasen. Bikini und Badelatschen angezogen, Sonnencreme aufgetragen, Eintrittsuhr am und Tasche unterm Arm marschierten wir gleich zu den Außenliegen – die Sonne schien und wir wollten ja an unserem Teint arbeiten. Kaum auszuhalten, brutzelten wir am Poolrand dahin und beschlossen, uns ins Wasser zu flüchten. Maria fühlte sich im 36 bis 38 °C warmen Wasser pudelwohl, ich kam mir wie ein pochiertes Ei, ein blanchiertes Schwammerl oder wie ein gedämpfter Brokkoli vor (die Begriffe stammen von „Fast Chef de Cuisine“ Maria) und tauchte lieber im 20 °C Kaltwasserbecken ab. Erfrischung gibt’s aber auch im Sportbecken, wo man gegen den Strom schwimmen und kämpfen kann. Austoben darf sich Klein sowie Groß im Wildbach, Wellenbecken, Whirlpool und in der Grotte.

Ferien-Scouts | Foto: Berni und Maria

It’s Pooltime! | Foto: Berni und Maria

Wie ein Pfitschipfeil

Nach der ersten Plantschrunde stand die Sonne schon bald im Zenit, die Mägen knurrten und mit Handtüchern bewaffnet wanderten wir ins  Marktrestaurant. Bei dem riesigen Angebot entschieden wir uns für eine frische Forelle, einen deftigen Burger, Pommes und als Nachspeise einen frischen Beeren-Mix. Nach der ausgiebigen Verdauungspause warfen wir uns wieder in die Fluten und testeten auch die drei actionreichen Rutschen Carrera, Wirbelwind und Pftischipfeil. Etwas skeptisch warteten wir, bis das Licht auf Grün umschaltete, wir waren ja schließlich keine „Zwutschgis“ mehr, die mit Rutschen überzeugt werden konnten, doch schon als es nach unten, links, rechts, und mit Highspeed im Kreis rund herumging, kreischten wir vor Spaß und auch aus Furcht.

Wellnessen im Schaffelbad

Angst, Schwimmhäute auszubilden, bekamen wir aber dann im Schaffelbad. Den Wellnessteil der Therme für alle ab 16 Jahre ließen wir nicht ungetestet. Wenige Leute, leise, Zugang zu Sauna, menschenleeren Pools und Liegen: der Traum schlechthin. Wir starteten gleich mit dem Atriumbecken und ließen uns langsam ins warme Wasser gleiten. Mit der Sonne auf den Schultern und der Hitze am Kopf tauchten wir unter. Plötzlich hörte man eine Melodie. Schnell aufgetaucht und Luft geholt, um gleich wieder abzutauchen. Wirklich – wunderschöne Unterwassermusik versüßte das U-Boot-Dasein. Der FKK-Bereich bietet Zugang zum Römischen Bad, zur steirischen Sauna, dem Außenbecken und der FKK-Liegewiese. Wir arbeiteten weiter an unserer Bräune und als das Schaffelbad leider schloss, nahmen wir wieder unseren alten Liegenplatz mit einer zweiten Runde Beeren ein.
Unser Hotel sollte nach dem Entspannen nicht allzu lange von der Therme entfernt sein und so trennten wir uns schweren Herzens von Loipersdorf und machten uns auf die letzten 800 Meter.

Ferien-Scouts | Foto: Berni und Maria

Berni vor dem Grenzstein | Foto: Berni und Maria

Das 4-Sterne-Hotel Maria Theresien Hof

Eigentlich hätten wir uns von der Therme nicht verabschieden müssen, denn direkt von unserem Balkon aus erblickten wir im wunderschönen Panorama eingebettet das ganze Thermenresort. So nah und doch so fern: Der Maria Theresien Hof, bekannt für Wellnes-, Aktiv- und Romantikurlaub, steht nämlich nicht einmal einen Kilometer weit weg auf burgenländischem Boden. Doch die Story dazu später. Man erkennt das Hotel gleich an seiner sonnengelben Farbe, den liebevoll gepflegten Blumen und dem eindrucksvollen Springbrunnen.

Es wurde schon langsam dunkel, als wir am Balkon den atemberaubenden Sonnenuntergang, das Zirpen der Grillen und die laue Abendluft genossen. Nach einem kleinen Abendspaziergang schnappten wir uns ein Stück Kuchen an einem kleinen Buffet, das immer geöffnet hat, und wachten am nächsten Morgen bei Sonnenschein auf.
Am neu eingerichteten Frühstücksbuffet des Hotels gab es alles, was ein hungriges Herz begehrt. Wir aßen uns satt und packten erneut die Koffer. Doch warum heißt jetzt der Maria Theresien Hof so, wie er eben heißt? Die Antwort liefert uns Juniorchefin Bianca. „Unser Hotel wurde nach einem Grenzstein, der von Maria Theresia vor langer Zeit zwischen Österreich und Ungarn platziert worden ist, benannt.“ Und tatsächlich – vor dem Hotel liegt er, heute noch.

Schnell ein Foto gemacht und schon düsen wir los, um den Sommer in der „Hauptstodt“ zu testen. Seid dabei beim allerersten Graz Sonderspecial und erlebt die steirische Hauptstadt mit checkit …!

Unser Tipp:
Family Summer unbedingt noch in den Ferien samt Kinderanimationsprogramm nützen, alle Rutschen ausprobieren, im Schaffelbad mit anderen +16 die göttliche Atmosphäre genießen, in der Sauna schwitzen und die wirklich ausgezeichneten Speisen im Restaurant verkosten. Nur 800 Meter trennen einen vom wohl charmantesten Grenzgänger-Hotel. Also – nichts wie los!

fyi -for your info

Therme Loipersdorf

Maria Theresien Hof

Eine Aktion von checkitWOCHE und YOUNG STYRIA
 

Beitragsbild: Berni und Maria

 
 

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