Klimafasten: „Greta würde weinen …!“

… das ist der nicht ganz ernst zu nehmende Hinweis des Kabarettisten Andreas Vitasek, wenn seine Teenagertochter das Licht brennen lässt. Wie stehst du zum Klimafasten? 

Flugshaming, Autofasten und neuerdings Klimafasten sind in aller Munde. Im Frühling in der Fastenzeit einfach mal auf Süßes verzichten war gestern und ist eindeutig was für Loser. Die Demos rund um Fridays for Future waren nur der Auftakt für einen neuen und bewussteren Lifestyle, der uns alle betrifft, denn: Klima geht uns alle an!

Die meisten Tipps rund ums Ressourcen­sparen sind bekannt – Schiene und Fahrrad statt Kondensstreifen oder Pkw, keine Lebensmittel wegwerfen, Recycling, Upcycling, … aber nicht jede/r ist mit Talent gesegnet, wenn‘s ums Basteln geht und manche finden Klamotten vom Flohmarkt einfach nur grauslich. Es gilt also herauszufinden, auf welchen Gebieten du dich trotzdem fürs Klima starkmachen kannst. Unsere Check­liste soll dir deshalb einige Ideen vermitteln und vor allem aufzeigen, dass jede/r Einzelne einen Beitrag leisten kann. – Du findest, das sei ein Tropfen auf dem heißen Stein? Vergiss bitte nie: Viele Tropfen ergeben einen Ozean und du bist der einzige Mensch, dessen Verhalten du ändern kannst. „Sei die Veränderung in der Welt, die du dir wünschst“, lautet ein weiser Spruch von Mahatma Gandhi, der in Zeiten wie diesen zu Recht oft zitiert wird. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass wir auch die von uns gewählten Vertreterinnen und Vertreter in der Politik immer wieder daran erinnern dürfen, Sorge für unseren Planeten zu tragen.

  • Der Apfel von nebenan
    Von A wie Apfel bis Z wie Zucchini: Es ist superleicht, sich klima­freundlich – ohne lange Transportwege und ressourcenschonend –
    zu ernähren. Kauf und iss regionale Lebensmittel!

 

  • Pflanze statt Fleisch
    85 Prozent der durch Lebensmittel verursachten CO2-Emissionen kommen aus der Fleischindustrie. Österreicher/innen essen durchschnittlich 70 Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr. Ehrlich, das kann jede/r reduzieren, ohne auf vegan umzusteigen.

 

  • Abgelaufen? Verwenden statt verschwenden!
    Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Freibrief fürs Wegschmeißen – wenn es gut riecht und normal aussieht, iss es!

 

  • Jetzt musst du stark sein: Streaming!
    Netflix und Amazon Prime verursachen 34 Prozent des Datenverkehrs – Tendenz steigend (Quelle: „Der Standard“, 6.1.). Eine halbe Stunde Streaming verursache Emissionen, die 1,6 Kilogramm CO2 entsprechen. Am schädlichsten sei laut Green­peace, Filme auf dem Handy über eine mobile Datenverbindung zu streamen.

 

  • Echt für den Müll? Up– und Recycling
    Spare Plastik und trenne Müll sorgfältig, damit er besser wiederverwertet werden kann. Verpackungen wiederverwenden!

 

  • Outfit, Styling & Co.
    Ja, Mode macht Spaß – frag dich für einen klimafreundlichen Lebensstil, wie viele Klamotten du für dein Glück wirklich brauchst.

 

  • Tauschen und teilen
    Man muss kein Flohmarktfan werden, sondern kann auch mit Freundinnen und Freunden die Outfits tauschen und/oder teilen!

 

  • Shopping mit gutem Gewissen
    Herstellung, Transport und Entsorgung jedes Produkts verursachen einen Ausstoß von CO2. Also frag dich immer, ob du etwas wirklich brauchst oder ob du auch leicht darauf verzichten kannst.

 

fyi – for your info

Filmtipps zum Klimawandel

WWF – Umweltschutz-Tipps

Green Days 2020

Autofasten

Fleischfasten

 

Beitragsbild: geralt/Pixabay

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